Klimarisiken für das Wallis

Der höhere CO₂-Anteil wirkt im Wallis vor allem indirekt. CO₂ verstärkt den Treibhauseffekt, dadurch es wärmer wird. Für die Menschen ist nicht der heutige CO₂-Gehalt der Aussenluft das unmittelbare Problem, sondern dessen Folgen. Resultierend daraus folgen mehr Hitze, längere Trockenperioden, weniger Schnee, schwindende Gletscher, intensivere Starkniederschläge und instabilere Hänge. Global lag der CO₂-Gehalt im März 2026 bei rund 428 ppm – gegenüber etwa 280 ppm vor der Industrialisierung. Fortgesetzte Treibhausgasemissionen führen zu weiterer Erwärmung. Für das Wallis ist das keine blosse Theorie, Angstmacherei oder Geschwätz, sondern Realität.

Klimarisiken im Wallis 

Klimarisiken im Wallis – Die gefährliche Lücke zwischen Naturgefahr und fehlender Finanzierung

Weshalb die Schweiz keine neuen AKW braucht

Die Schweizer Energiepolitik steht vor einer Richtungsentscheidung. Am 19. Juni 2026 hat das Parlament den indirekten Gegenvorschlag zur Initiative «Jederzeit Strom für alle (Blackout stoppen)» definitiv verabschiedet. Damit wird das seit der Energiestrategie 2050 geltende Verbot für den Bau neuer Kernkraftwerke aufgehoben.

Noch wird damit kein neues Atomkraftwerk beschlossen, geplant oder finanziert. Künftig könnten entsprechende Projekte jedoch wieder ein Rahmenbewilligungsverfahren durchlaufen. Der Nationalrat stimmte dem Gegenvorschlag mit 106 zu 88 Stimmen bei fünf Enthaltungen zu, der Ständerat mit 28 zu 14 Stimmen bei zwei Enthaltungen.

Warum neue Kernkraftwerke keine Lösung für die Schweiz sind 

Das Parlament hat in der Sommersession einen Rückschritt in der Energiepolitik beschlossen. Die SVP, die FDP und ein grosser Teil der Mitte hoben das seit 2017 geltende Bauverbot für neue Atomkraftwerke auf. Damit öffnen sie die Tür für neue Kernkraftwerke. Die GLP wehrt sich entschieden dagegen und ergreift das Referendum.   Neue Kernkraftwerke sind die […]

Flughafen Sitten – GLP unterstützt Referendum

Die GLP Wallis unterstützt das Referendum gegen das neue Gesetz zum Flughafen Sitten. Nicht, weil der Flughafen geschlossen werden soll, sondern weil das beschlossene Modell wirtschaftlich nicht überzeugt, öffentliche Gelder langfristig bindet und demokratische Kontrolle vermissen lässt. Gefordert ist ein tragfähigeres Projekt, das sich auf jene Funktionen konzentriert, die tatsächlich im öffentlichen Interesse liegen.